Mit einer grossen Portion Schweizer Tradition und Heimat

Die Samaritervereinigung Bern publiziert die Schweizer Samariter-Atlanten zu den Themen «Kräuter & Gewürze» und «Kern- und Steinobst – im Herbst kommt noch neu ein Pilzatlas heraus. Leserinnen und Leser können damit Früchte und Pflanzen nicht nur theoretisch, sondern hautnah kennenlernen. Für Thomas Fuchs, Präsident der Samaritervereinigung Bern, ist diese ein Beitrag zu einem nahhaltigen Lebensstil.

Nachhaltigkeit, Biodiversität ist in aller Munde zurzeit. Wann macht Nachhaltigkeit Sinn?

Thomas Fuchs: Der Begriff «Nachhaltigkeit» wird im Moment leider viel zu häufig als inhaltloses Modewort verwendet. Das Proklamieren einer nachhaltigen Lebens- und Arbeitsweise gehört zum guten Ton. Ich versuche weniger symbolpolitisch, sondern anhand konkreter Fragenstellungen unserer Gesellschaft und auch meines ganz persönlichen Lebensalltags nachhaltig zu leben und zu konsumieren. Nachhaltigkeit macht immer Sinn, denn es geht ja darum vorhandene Ressourcen möglichst zielgerichtet einzusetzen und dabei auch ihre Wiedergewinnung und die ökologischen Konsequenzen zu berücksichtigen. Meine Überzeugung ist es, dass wir Menschen gut beraten sind, wenn wir uns an unseren ureigensten Platz in der Natur erinnern und uns mit unserem Verhalten als Teil des Ganzen sehen. Wie immer geht es aber auch bei der Nachhaltigkeitsfrage um ausgewogene Abwägung einzelner Massnahmen im Hinblick auf deren Wirkung und Nebenwirkung.

Die Samaritervereinigung Bern empfiehlt die Schweizer Samariter-Atlanten zu den Themen «Kräuter & Gewürze» und «Kern- und Steinobst». Was erwartet hier die Leser?

Im vergangenen Jahr haben wir die Serie unserer naturbezogenen Atlanten gestartet und daraufhin sehr positive Resonanz erhalten. In den beiden Werken und auch im nächsten Titel der Serie, dem Pilzatlas der Schweizer Samariter (erscheint im Herbst 2021), findet der Leser lexikarische Beschriebe der jeweiligen Pflanzenarten ebenso wie spannende Rezepte und Erlebnistipps. Mit einer grossen Portion Schweizer Tradition und Heimat wird der Leser so auf eine Entdeckungsreise eingeladen. Die Atlanten können jedoch auch als Nachschlagewerk zur Bestimmung zum Beispiel von Kräutern im heimischen Garten genutzt werden.

Wie beliebt sind die Bücher der Samaritervereinigung Bern, respektive, was schätzen die Leser am meisten?

Uns erreichen sehr positive und wertschätzende Rückmeldungen. Besonders die Kombination aus dem eher informativen lexikarischen Teil und den Rezepten wird von vielen Lesern sehr geschätzt. Sie erhalten so direkt die Möglichkeit, die Pflanzen und Früchte nicht nur theoretisch kennen zu lernen, sondern hautnah zu erleben. Das Wiederendecken und bewusste Erleben von Gerüchen und Geschmäckern ist ein besonderes Erlebnis, wenn man sich die Zeit nimmt und sich darauf einlässt. Einige Leserinnen und Leser haben uns auch von Erlebnissen berichtet, bei denen sie im Garten plötzlich Kräuter entdeckten, denen sie zuvor keine Beachtung geschenkt hatten. Für mich ist auch das ein Beitrag zu einem nachhaltigen Lebensstil. Mit offenen Augen und einem geschärften Bewusstsein für die Natur durch die Welt zu gehen.

Wie steht es um den Nachwuchs der Samaritervereinigung Bern und warum lohnt es sich, hier mitzumachen?

Zuverlässigkeit, ehrenamtlicher Einsatz für Mitmenschen und gemeinnütziges Engagement sind Grundwerte der Schweizer Samariter. Eine lange Tradition, deren Erhalt für die Gesellschaft von hoher Bedeutung ist. Doch die Nachwuchsarbeit der Schweizer Samariter ist auch eine grosse Herausforderung. Wir versuchen mit unseren Angeboten auch junge Menschen zu motivieren, die wertvolle Ausbildung zum Samariter zu machen und so eine wichtige Aufgabe im Rettungswesen einzunehmen. Viele, die vielleicht von einem medizinischen Beruf träumen, diesen aber aus verschiedenen Gründen nicht erlernen können, ist nicht bewusst, dass wir Samariter häufig die erste Stufe der Rettungskette sind. Im Notfall ist häufig der Samariter als Ersthelfer vor Ort und für die entscheidende Erstversorgung und die Einleitung weiterer Rettungsmassnahmen verantwortlich. Nur dank der Unterstützung von Gönnerinnern und Gönnern sowie einer breiten Unterstützung aus der Bevölkerung, können wir die hohen Ausbildungskosten bewältigen, die für jeden einzelnen Samariter anfallen. Wir betrachten jeden einzelnen erfolgreich ausgebildeten Samariter als einen wertvollen und wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl unserer Gesellschaft.

Wie gestalten Sie das gemeinnützige Engagement und den ehrenamtlichen Einsatz für Mitmenschen modern?

Gemeinnütziges Engagement und ehrenamtlicher Einsatz ist nach meiner Überzeugung keine Frage von traditionell oder modern. Es sind traditionelle Grundwerte, die jedoch nur eine Bedeutung haben, wenn sie jeweils in der Moderne weitergelebt und gepflegt werden. Wir Samariter gehen in jeder Hinsicht mit der Zeit. Schon der medizinische und technische Fortschritt im Rettungswesen lässt keinen Stillstand zu. Wenn ich teilweise die Aussenwirkung der Samaritervereine betrachte, muss man jedoch eingestehen, dass teilweise ein etwas modernerer «Anstrich» unserer fortschrittlichen Arbeitsweise eher gerecht werden würde. Auch hier möchte ich junge Menschen motivieren sich einzubringen. Unsere Publikationen, wie zum Beispiel die Atlanten zeigen ja, dass auch traditionelle Inhalte in moderner Aufbereitung sehr positiv angenommen werden.

Interview: Corinne Remund, Berner Nachrichten

Infos und Bestellung: Die Atlanten können auf der Shop-Seite der Berner Samaritervereinigung oder direkt bei Thomas Fuchs unter 079 302 10 09 bestellt werden. Käufer und Empfänger der beiden ersten Ausgaben erhalten automatisch ein Exemplar des Pilzatlas im Herbst zugesendet.

Was ist HELP?

HELP steht für: Helfen Erleben Lernen Plausch

Du hast sicherlich schon einmal von einem Samariterverein gehört. Das sind jene, welche beim Dorffest einen Samariterposten betreuen, oder auch Nothilfekurse fürs Autofahren durchführen. Nur sind diese Samaritervereine aber auf Erwachsene ausgelegt. Daher ist das Programm für Jugendliche weniger spannend. Und genau da sind wir anders:  Wir sind ein Samariterverein, der sich an Jugendliche in der Region richtet.

Was machen wir genau?

Wir lehren unseren Mitgliedern, richtig Erste Hilfe zu leisten, und somit im Notfall Leben zu retten. Viel besser noch, wir lehren noch vertieftere Kenntnisse, als ein 1. Hilfekurs, wie zum Beispiel Blutdruckmessen oder den Umgang mit einem Rettungsbrett.

Unser Angebot bietet noch mehr. Denn bei uns wird Plausch und Erleben ebenso gross geschrieben. Besichtigungen und/oder Ausflüge sind jedes Jahr auf dem Programm. Auch darf ein Pfingstlager bei der Help-Bern nicht fehlen. Der Plausch geht jedoch auch nicht während unseren abendlichen Übungen verloren. Einmal lernen wir etwas über die stabile Seitenlage, ein andermal ist eine externe Fachperson zu Gast. Während den Übungen werden auch immer Spiele durchgeführt. Über das Jahr hindurch finden auch nationale und regionale Lager und Treffen statt. Unter anderem das HELA im Herbst.

Wie du siehst, ist bei der HELP-Bern Abwechslung garantiert und frei nach dem Motto „Lernen mit Plausch“ lernst du Leben retten. Wenn du mehr über die HELP-Bern erfahren möchtest, kontaktiere uns oder komm zu einer Übung. Wann und Wo die nächste Übung stattfindet findest du hier auf der Webseite, wir sind jedoch froh, wenn du dich vorher kurz meldest.

>> Zur Website der HELP Bern

Wissenswertes zu Krankheiten

Arteriosklerose

Eine Arteriosklerose, auch Atherosklerose oder Arterienverkalkung genannt, ist eine krankhafte Veränderung der Arterien. Entzündliche Prozesse beschädigen die Innenschicht der Arterien. Die Arterienwände verlieren ihre Elastizität und verdicken sich. Einlagerungen von LDLCholesterin – ein Blutfett – und Kalzium bilden Kissen, so genannte Plaques, und verengen die Strombahn des Blutes. Dies führt dazu, dass die dahinter liegenden Gewebe oder Organe unzureichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Brechen diese Plaques auf, entstehen an der Bruchstelle Blutgerinnsel, die den Blutfluss völlig blockieren können.

>> Mehr Infos zur Arteriosklerose (PDF)

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Bewusstlosigkeit

Das Bewusstsein ist eine elementare Funktion der menschlichen Psyche. Es ermöglicht uns eine normale Interaktion mit unserer Umwelt, mit ihr adäquat zu kommunizieren und auf äussere Reize zu reagieren.

Es werden zwei Formen von Bewusstseinsstörungen unterschieden:

  • Qualitative Bewusstseinsstörungen , bei denen die Bewusstseinsinhalte verändert sind. In diese Kategorie gehören Bewusstseinseintrübungen, Bewusstseinseinengungen oder Bewusstseinsverschiebungen, wie z.B. Halluzinationen oder abnorme Körperempfindungen.
  • Quantitative Bewusstseinsstörungen , bei denen die Wachheit entweder gesteigert ist (z.B. Delir) oder vermindert (z.B. Benommenheit oder Koma)

Es gibt verschiedene Grade der quantitativen Bewusstseinsverminderung:

  • Benommenheit (leichte Bewusstseinsstörung): verlangsamtes Denken und Handeln, Orientierungsschwierigkeiten, Auffassungs- und Konzentrationsstörungen , evtl. Sprachstörungen
  • Dämmerzustand (medizinisch: Somnolenz): Schläfrigkeit, der Betroffene ist durch Ansprechen oder durch äussere Reize (z.B. Kneifen) weckbar
  • Schlafähnlicher Zustand (medizinisch: Sopor): hochgradige Schläfrigkeit, der Betroffene ist nicht mehr ansprechbar und reagiert nur auf stärkere Reize (Schmerzreize). Ein völliges Erwecken ist aber nicht mehr möglich.
  • Koma (tiefe Bewusstlosigkeit): der Betroffene ist nicht mehr ansprechbar und reagiert nicht mehr auf Schmerzreize. Ein Koma ist immer ein lebensbedrohlicher Zustand.

Bei Bewusstlosigkeit unterscheidet man zwischen der Synkope
(Ohnmacht), der anfallartigen Bewusstlosigkeit von kurzer Dauer
(Sekunden bis Minuten), und dem Koma, dem tiefen, lang
dauernden Bewusstseinsverlust.

>> Mehr Infos zum Thema Bewusstlosigkeit (PDF)

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Bluthochdruck

Bluthochdruck (Hypertonie) ist ein Hauptrisikofaktor für viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Hirnschlag, Angina pectoris, Herzinfarkt oder Herzinsuffzienz, aber auch für Nierenversagen und Sehstörungen.

>> Mehr Infos zum Bluthochdruck (PDF)

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Herzinfarkt

Der Herzinfarkt ist eine Notfallsituation. Bei einem Herzinfarkt liegt ein teilweiser oder kompletter Verschluss eines Herzkranzgefässes vor, wodurch Teile des Herzmuskels keinen Sauerstoff erhalten und nach kurzer Zeit absterben. Der Herzinfarkt ist lebensbedrohlich, weshalb rasch reagiert werden muss. Die Ursache dafür ist meist eine koronare Herzkrankheit.

>> Mehr Infos zum Herzinfarkt (PDF)

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Herzinsuffizienz

Bei einer Herzinsuffzienz vermag das Herz nicht mehr genügend Blut durch den Kreislauf zu pumpen. Dies beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit und zieht den ganzen Körper in Mitleidenschaft. Eine gute Behandlung und ein herzgesunder Lebensstil können das Fortschreiten der Krankheit bremsen, Beschwerden mindern, Notfälle verhindern und die Lebensqualität verbessern.

>> Mehr Infos zur Herzinsuffizienz (PDF)

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Herz-Kreislauf-Stillstand (plötzlicher Herztod)

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand wird die Herzfunktion durch eine Erkrankung (zum Beispiel eine schwere Herzrhythmusstörung oder einen Herzinfarkt) plötzlich so schwer beeinträchtigt, dass der Körper nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt werden kann.

>> Mehr Infos zum Herzkreislaufstillstand (PDF)

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Herzrhythmusstörungen

Als Herzrhythmusstörung bezeichnet man ein zu schnell, zu langsam oder unregelmässig schlagendes Herz. Herzrhythmusstörungen sind vielfältig. Die meisten Störungen sind nicht unmittelbar gefährlich. Bei Beeinträchtigung der Lebensqualität oder bei einer bedrohlichen Erkrankung gibt es gute Behandlungsmöglichkeiten.

>> Mehr Infos zu Herzrhythmusstörungen (PDF)

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Koronare Herzkrankheit

Die koronare Herzkrankheit zählt zu den häufgsten Erkrankungen in der Herz-Kreislauf-Medizin. Sie bezeichnet eine Verengung oder gar einen Verschluss der Herzkranzgefässe, wodurch Teile des Herzens zu wenig oder gar kein Blut erhalten. Die Folgen können eine Angina pectoris, ein Herzinfarkt oder gar ein Herz-Kreislauf-Stillstand sein.

>> Mehr Infos über koronare Herzkrankheiten (PDF)

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Hirnschlag

Zu einem Hirnschlag kommt es, wenn die Blutzufuhr in einem Bereich des Gehirns unterbrochen ist. Man nennt dies auch Schlaganfall, Insult oder Apoplexie. Der Hirnschlag ist ein dramatisches Ereignis. Das Leben von 16’000 Personen in der Schweiz wird dadurch jährlich schlagartig verändert. Oft kommt der Hirnschlag als Blitz aus heiterem Himmel. Viele Hirnschläge und die tragischen Folgen könnten jedoch verhindert werden.

>> Mehr Infos zum Hirnschlag (PDF)

Keine Verleihung des Samariterpreises 2021

Liebe Samariterinnen und Samariter,
geschätzte Gönnerinnen und Gönner

Die Covid-19-Pandemie hält mittlerweile über ein Jahr an. Auch wenn man sich bereits an viele Änderungen wie Maskentragpflicht und Abstandhalten gewöhnt hat, fehlen besonders der persönliche Austausch und die soziale Kontakte sehr.

Veranstaltungen sind zum aktuellen Zeitpunkt leider immer noch nicht plan- und durchführbar. Die Berner Samariter werden aus diesem Grund die Verleihung des Berner Samariterpreises im Jahr 2021 nicht durchführen.

Wir helfen vor Ort. Unter diesem Motto sind die Samariter auch in Pandemie-Zeiten vileiseititg engagiert und unterstützen Menschen. Wir schauen vorwärts und freuen uns, Sie bald wieder «live» an einem unserer Anlässe zu treffen.

Bleiben Sie gesund!

Absage Arztvorträge 2021

Liebe Samariterinnen und Samariter

Seit mehreren Jahren dürfen wir Sie zu unseren beliebten Arztvorträgen einladen, welche jeweils im Januar und Februar im Berner Inselspital stattfinden. Die für 2021 geplante Vortragsreihe müssen wir «Corona-bedingt» leider absagen.

Ebenfalls noch ungewiss ist die Durchführung der Samariterpreisverleihung 2021. Wir sind vorsichtig optimistisch, dass wir die Ehrung am Montag, 21. Juni 2021, im Stadttheater Bern durchführen können. Falls dem so ist, werden Sie im Frühling rechtzeitig eine Einladung erhalten.

Die Covid-19-Pandemie ist viele Samaritervereine eine grosse Herausforderung. Kurse können nicht oder nur sehr eingeschränkt durchgeführt werden. Zahlreiche Aktivmitglieder gehören zur Risikogruppe. Vorsicht ist das Gebot der Stunde. Im Moment hilft wohl nur stoische Geduld – in der Ruhe liegt bekanntlich die Kraft.

Wir wünschen Ihnen in diesen schwierigen Zeiten viel Kraft und Ausdauer und danken Ihnen für Ihren täglichen Einsatz!

Die spannenden Regelsysteme des Immunsystems

Das Immunsystem verwendet sehr spannende Regelsysteme. Es gibt Stoffe, die einen Vorgang beschleunigen und andere die den Prozess eher bremsen. Eine Fehlfunktion kann auf einen Produktionsfehler der Stoffe, auf ein Transportproblem der Moleküle, auf ein Anknüpfungsthema oder auf eine nicht durchschnittliche Funktion der betroffenen Organe hinweisen.

Viele Botenstoffe werden im Körper selbst gebildet. Falls die Botenstoffe fehlen können sie teils von aussen gezielt ergänzt werden. Eine vorherige Laborkontrolle ist eine wichtige Grundlage. Der Transport verlangt zudem vom Menschen genug Bewegung, massvolle sportliche Tätigkeit oder passenden Wasserkonsum. Einflüsse wie Stress oder Fehlernährung können diese Grundlagen sowohl körperlich, wie auch mental stark beeinflussen. Zu hoher Alkohol- oder Drogenkonsum werden das System ebenfalls verändern oder gar blockieren.

Die Entzündungen werden heute in zwei Kategorien unterteilt:

  • Klassische Entzündung mit den meistens bekannten Symptomen und Stille
  • Entzündung nicht sichtbaren Symptomen und mit Spätfolgen.

Es wird unterscheiden zwischen der Behandlung von krankhaften Symptomen (schnellere Unterstützung durch die Schulmedizin) und der eher länger andauernden Verbesserung der stillen Entzündungen ohne sichtbare, krankhafte Symptome durch Heilmitteltherapien. Der Rat eines Hausarztes oder einer Fachperson lohnt sich, falls die Situation problematisch ist.

Dr. Feldhaus hat uns auf sehr amüsante Weise verschiedene Aspekte der «Stillen Entzündung» mit Referenz auf die «Normale Entzündung» erklärt. Er ist Facharzt für Allgemeinmedizin, interventionelle Schmerztherapie und Phytotherapie und Leiter der Medizinischen Dienste beim Ambulatorium für Komplementärmedizin der Paramed AG in Baar.

Entzündungen

Die chronische Entzündung wird neuerdings auch stille Entzündung genannt. Sie verursacht Schaden ohne sichtbare Symptome. Ein mögliches, sichtbares Symptom ist die Zahnfleischentzündung. Das wird oft leider nicht dazu gezählt. Gezielte Therapien ermöglichen dadurch gesundes Älter werden. Wahl von Schulmedizin und/oder Einsatz von Heilpflanzen:

  • Akutes wird mit Schulmedizin behandelt.
  • Heilkräuter werden für Langzeitbehandlungen eingesetzt.

Zeichen einer klassischen Entzündung:
Rubor – Calor – Dolor – Tremor – Tumor
Rötung – Erwärmung – Schmerz – Zittern – Anschwellen (vgl. die Grippesymptome)

Indikatoren für eine stille Entzündung

  • Leistungsfähigkeit sinkt.
  • Chronische Erschöpfung.
  • Fehlreaktionen (Etwas ist nicht mehr gleich, wie vor einem Jahr.)
  • Schlechter Schlaf, Nachtschweiss (nicht bei den Frauen ü50).

Alltags-Quellen für Entzündungen

  • Elektromagnetische Felder fördern Entzündungen.
  • Lösungsmittel, Holzanstriche sind kritisch für die Gesundheit.
  • Weichmacher in Plastik machen keinen Sinn, sondern gefährden.
  • Umweltschadstoffe wie Herbizide (Glyphosat) können das Immunsystem negativ beeinflussen

Ernährungsanpassung

  • Alpkäse hilft gegen Herzinfakt durch die Alpkräuter. (Das ist kein Bergkäse!)
  • Omega-3 ist im Fisch vorhanden: Lachs, Makrele, Dorsch, Hering, Rollmops
  • Fischöl verwenden (>>Dosis auf der Verpackung)
  • Vitamin D, täglich 3000 bis 5000 i.E. Vitamine wirken wie Katalysatoren.
  • Die Sonneneinstrahlung allein genügt nicht >> Es ist aber immer gut an die frische Luft zu gehen.
  • Farbiges Gemüse und Beeren gegen oxidativen Stress.
  • Apfelessig (ein EL. mit Wasser), Darm pH wird gesenkt.

Weitere Details können erfragt werden. Bleibt bitte alle gesund und munter!

Grosszügige und fahrtüchtige Spende der Odd Fellows

Im Dezember haben die Samariter der Stadt Bern bei der AlbrechtHaller-Loge der Odd Fellows um einen Betrag an einen Gebrauchtwagen angefragt. Die Odd Fellows legten eine Schippe drauf und organisierten für die Samaritervereinigung der Stadt Bern einen brandneuen Personentransporter.

Das Fahrzeug im Wert von über 30‘000 Franken konnte dank der grosszügigen Spende, die auch dank dem Streben nach Verbesserung der Gesellschaft der Odd Fellows möglich ist, angeschafft werden. Die Übergabe erfolgte gemäss den Social Distance-Regeln des Bundesamtes für Gesundheit und des Bundesrates am 30. März 2020 im kleinen und bescheidenen Rahmen. Das neue Fahrzeug ist bei der Berner Samaritervereinigung bereits im Einsatz.

Zwei Unabhängige Institutionen tun Gutes

Dank dem Engagement vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer wird der Samaritergedanke jeden Tag gelebt. Die Samaritervereinigung der Stadt Bern wurde vor über 100 Jahren gegründet und ist ein politisch und konfessionell neutraler Verein. Ihr gehören zehn Samaritervereine aus der Stadt und Region Bern an. Via den Verband der Krankenmobilienmagazine ist die Samaritervereinigung seit 1947 als gemeinnützige Organisation steuerbefreit.

Auch die Odd Fellows sind politisch, wirtschaftlich und konfessionell unabhängig und an keinerlei Fremdinteressen verpflichtet. Die Odd Fellows setzten sich für einen achtsameren Umgang miteinander ein. Dabei fangen die Mitglieder bei sich selbst an. Die Odd Fellows setzen sich individuell und in der Gemeinschaft mit dem Sinn des Lebens auseinander und nehmen sich bewusst Zeit für ihre persönliche Entwicklung.

Text: BümplizWoche

Verleihung des Berner Samariterpreises 2020 abgesagt, Mittel werden für den Kauf eines Nothilfeanhängers investiert, Arbeit der Lebensretter muss besser anerkannt werden!

Dank dem Engagement vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer wird der Samaritergedanke jeden Tag gelebt. Mit dem Samariterpreis zeichnen die Berner Samariter jedes Jahr Organisationen, Projekte und Privatpersonen für ihre aussergewöhnlichen Leistungen aus. Aufgrund der Corona-Pandemie hat der Vorstand beschlossen, die geplante Preisverleihung vom 15. Juni 2020 im Berner Stadttheater abzusagen. Die Samariter hoffen sehr, dass die Fallzahlen in den kommenden Wochen runtergehen und sich Situation rasch beruhigt. Trotzdem soll kein unnötiges Risiko eingegangen werden, weswegen die nächste Preisverleihung erst im Jahr 2021 wieder stattfinden wird. Die Samariter danken der Bevölkerung für die Einhaltung der behördlichen Massnahmen, damit diese Pandemie rasch eingedämmt werden kann.

Ein grosses Merci geht an dieser Stelle an alle Ärzte, Pfleger, Drogisten und Betreuer. Sowohl in den Spitälern, als auch in den Hausarztpraxen, Apotheken, als auch in den Reihen von Armee und Zivilschutz wird in diesen Tagen Ausserordentliches geleistet. Die Berner Samariter hoffen, dass diese Arbeit auch nach der Krise eine entsprechende Würdigung erhält. Dies kann beispielsweise in der Schule erfolgen, wo Kindern und Jugendlichen wertvolle und lebensrettende Kenntnisse der Ersten Hilfe vermittelt werden. Ein möglichst breites Wissen könnte bei einem Ernstfall wie heute das Spitalpersonal spürbar entlasten. Helfen ist keine Altersfrage und unzählige Samariter leisten gerade in dieser schwierigen Zeit Nachbarschaftshilfe und Hilfe vor Ort.

Die Berner Samariter unterstützen die Berner Bevölkerung neu auch mit Einkaufsfahrten im Sinne eines Kurierdienstes sowie für medizinische Fahrten, dies in Zusammenarbeit mit bob SERVICES für die individuelle Mobilität. Die Sitzplätze und Türgriffe im Fahrzeug werden nach jeder Fahrt desinfiziert und im Minibus kann der Chauffeur während der Fahrt genügend Abstand von den Fahrgästen halten. Gemietet werden können bei den Berner Samaritern tageweise auch den 9-Plätzer Mercedes-Bus oder Opel Vivaro zu einem bescheidenen Fixpreis. Um noch besser für den Ernstfall vor Ort gerüstet zu sein, kaufen die Berner Samariter zudem per sofort einen Notfallanhänger mit Notstromaggregat (siehe Fotos).

Für Rückfragen: Thomas Fuchs, Präsident Samaritervereinigung Stadt Bern und Umgebung, Tel. 079 302 10 09

Chronische Entzündungen / Silent Inflammation

Dr. med. Simon Feldhaus war Referent an den Arztvorträgen 2020 der Berner Samariter. In seinem Vortrag sprach er zum Thema: «Chronische Entzündungen / Silent Inflammation als Hauptrisikofaktor für viele Krankheiten».

>> Hier finden Sie die Powerpoint-Folien des Vortrags von Herrn Dr. Feldhaus (15 MB).

Dr. med. Simon Feldhaus ist Facharzt für Allgemeinmedizin, interventionelle Schmerztherapie SSIPM und Phytotherapie FMH. Er ist Leiter Medizinische Dienste beim Ambulatorium für Komplementärmedizin der Paramed AG in Baar/ZG. Das Ambulatorium für Komplementärmedizin der Paramed AG zeichnet sich durch komplementäre und schulmedizinische Kompetenz aus. Ein Team von Ärzten, Naturheilpraktikern und Therapeuten bieten den Patienten individuelle Behandlungsformen aus beiden medizinischen Bereichen – Schulmedizin und Naturheilkunde – an.

Einladung zu den Arztvorträgen 2020

Die Berner Samariter freuen sich, Sie zur Vortragsreihe 2020 einladen zu dürfen. Ein spannendes Referat wartet auf Sie.

Unser diesjähriger Gastreferent ist Dr. med. Simon Feldhaus. Er spricht zum Thema: «Chronische Entzündungen / Silent Inflammation als Hauptrisikofaktor für viele Krankheiten».

Dr. med. Simon Feldhaus ist Facharzt für Allgemeinmedizin, interventionelle Schmerztherapie SSIPM und Phytotherapie FMH. Er ist Leiter Medizinische Dienste beim Ambulatorium für Komplementärmedizin der Paramed AG in Baar/ZG. Das Ambulatorium für Komplementärmedizin der Paramed AG zeichnet sich durch komplementäre und schulmedizinische Kompetenz aus. Ein Team von Ärzten, Naturheilpraktikern und Therapeuten bieten den Patienten individuelle Behandlungsformen aus beiden medizinischen Bereichen – Schulmedizin und Naturheilkunde – an.

Die Vorträge finden an folgenden Daten statt:

  • Mittwoch, 8. Januar 2020
  • Donnerstag, 30. Januar 2020
  • Dienstag, 4. Februar 2020 

Ab 19.00 Uhr gibt es das traditionelle Kalziumbuffet mit Milch-Drinks, Mineralwasser, verschiedenen Käsesorten und Brot (Kollekte am Ausgang). Der Arztvortrag beginnt jeweils pünktlich um 20.00 Uhr.

Kinderklinik Inselspital
Hörsaal 1 (Auditorium Ettore Rossi)
Besucher-Eingang Nr. 31b
Freiburgstrasse 15
3010 Bern

Wir empfehlen Ihnen die Anreise per ÖV mit der Bus-Linie 11 bis Haltestelle «Inselspital» oder Bus-Linie 17 resp. Tram-Linien 6/7/8 bis Haltestelle «Kaufmännischer Verband». Parkplätze beim Insel-Parking vorhanden.

Jetzt anmelden:

>> Arztvorträge 2020: Programm/Anmeldung (PDF)