Wissenswertes zu Krankheiten

Arteriosklerose

Eine Arteriosklerose, auch Atherosklerose oder Arterienverkalkung genannt, ist eine krankhafte Veränderung der Arterien. Entzündliche Prozesse beschädigen die Innenschicht der Arterien. Die Arterienwände verlieren ihre Elastizität und verdicken sich. Einlagerungen von LDLCholesterin – ein Blutfett – und Kalzium bilden Kissen, so genannte Plaques, und verengen die Strombahn des Blutes. Dies führt dazu, dass die dahinter liegenden Gewebe oder Organe unzureichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Brechen diese Plaques auf, entstehen an der Bruchstelle Blutgerinnsel, die den Blutfluss völlig blockieren können.

>> Mehr Infos zur Arteriosklerose (PDF)

*****

Bewusstlosigkeit

Das Bewusstsein ist eine elementare Funktion der menschlichen Psyche. Es ermöglicht uns eine normale Interaktion mit unserer Umwelt, mit ihr adäquat zu kommunizieren und auf äussere Reize zu reagieren.

Es werden zwei Formen von Bewusstseinsstörungen unterschieden:

  • Qualitative Bewusstseinsstörungen , bei denen die Bewusstseinsinhalte verändert sind. In diese Kategorie gehören Bewusstseinseintrübungen, Bewusstseinseinengungen oder Bewusstseinsverschiebungen, wie z.B. Halluzinationen oder abnorme Körperempfindungen.
  • Quantitative Bewusstseinsstörungen , bei denen die Wachheit entweder gesteigert ist (z.B. Delir) oder vermindert (z.B. Benommenheit oder Koma)

Es gibt verschiedene Grade der quantitativen Bewusstseinsverminderung:

  • Benommenheit (leichte Bewusstseinsstörung): verlangsamtes Denken und Handeln, Orientierungsschwierigkeiten, Auffassungs- und Konzentrationsstörungen , evtl. Sprachstörungen
  • Dämmerzustand (medizinisch: Somnolenz): Schläfrigkeit, der Betroffene ist durch Ansprechen oder durch äussere Reize (z.B. Kneifen) weckbar
  • Schlafähnlicher Zustand (medizinisch: Sopor): hochgradige Schläfrigkeit, der Betroffene ist nicht mehr ansprechbar und reagiert nur auf stärkere Reize (Schmerzreize). Ein völliges Erwecken ist aber nicht mehr möglich.
  • Koma (tiefe Bewusstlosigkeit): der Betroffene ist nicht mehr ansprechbar und reagiert nicht mehr auf Schmerzreize. Ein Koma ist immer ein lebensbedrohlicher Zustand.

Bei Bewusstlosigkeit unterscheidet man zwischen der Synkope
(Ohnmacht), der anfallartigen Bewusstlosigkeit von kurzer Dauer
(Sekunden bis Minuten), und dem Koma, dem tiefen, lang
dauernden Bewusstseinsverlust.

>> Mehr Infos zum Thema Bewusstlosigkeit (PDF)

*****

Bluthochdruck

Bluthochdruck (Hypertonie) ist ein Hauptrisikofaktor für viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Hirnschlag, Angina pectoris, Herzinfarkt oder Herzinsuffzienz, aber auch für Nierenversagen und Sehstörungen.

>> Mehr Infos zum Bluthochdruck (PDF)

*****

Herzinfarkt

Der Herzinfarkt ist eine Notfallsituation. Bei einem Herzinfarkt liegt ein teilweiser oder kompletter Verschluss eines Herzkranzgefässes vor, wodurch Teile des Herzmuskels keinen Sauerstoff erhalten und nach kurzer Zeit absterben. Der Herzinfarkt ist lebensbedrohlich, weshalb rasch reagiert werden muss. Die Ursache dafür ist meist eine koronare Herzkrankheit.

>> Mehr Infos zum Herzinfarkt (PDF)

*****

Herzinsuffizienz

Bei einer Herzinsuffzienz vermag das Herz nicht mehr genügend Blut durch den Kreislauf zu pumpen. Dies beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit und zieht den ganzen Körper in Mitleidenschaft. Eine gute Behandlung und ein herzgesunder Lebensstil können das Fortschreiten der Krankheit bremsen, Beschwerden mindern, Notfälle verhindern und die Lebensqualität verbessern.

>> Mehr Infos zur Herzinsuffizienz (PDF)

*****

Herz-Kreislauf-Stillstand (plötzlicher Herztod)

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand wird die Herzfunktion durch eine Erkrankung (zum Beispiel eine schwere Herzrhythmusstörung oder einen Herzinfarkt) plötzlich so schwer beeinträchtigt, dass der Körper nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt werden kann.

>> Mehr Infos zum Herzkreislaufstillstand (PDF)

*****

Herzrhythmusstörungen

Als Herzrhythmusstörung bezeichnet man ein zu schnell, zu langsam oder unregelmässig schlagendes Herz. Herzrhythmusstörungen sind vielfältig. Die meisten Störungen sind nicht unmittelbar gefährlich. Bei Beeinträchtigung der Lebensqualität oder bei einer bedrohlichen Erkrankung gibt es gute Behandlungsmöglichkeiten.

>> Mehr Infos zu Herzrhythmusstörungen (PDF)

*****

Koronare Herzkrankheit

Die koronare Herzkrankheit zählt zu den häufgsten Erkrankungen in der Herz-Kreislauf-Medizin. Sie bezeichnet eine Verengung oder gar einen Verschluss der Herzkranzgefässe, wodurch Teile des Herzens zu wenig oder gar kein Blut erhalten. Die Folgen können eine Angina pectoris, ein Herzinfarkt oder gar ein Herz-Kreislauf-Stillstand sein.

>> Mehr Infos über koronare Herzkrankheiten (PDF)

*****

Hirnschlag

Zu einem Hirnschlag kommt es, wenn die Blutzufuhr in einem Bereich des Gehirns unterbrochen ist. Man nennt dies auch Schlaganfall, Insult oder Apoplexie. Der Hirnschlag ist ein dramatisches Ereignis. Das Leben von 16’000 Personen in der Schweiz wird dadurch jährlich schlagartig verändert. Oft kommt der Hirnschlag als Blitz aus heiterem Himmel. Viele Hirnschläge und die tragischen Folgen könnten jedoch verhindert werden.

>> Mehr Infos zum Hirnschlag (PDF)

*****

Vitalzeichen

Vitalzeichen (von lat. vitalis „zum Leben gehörend“) sind von aussen wahrnehmbare und prüf- oder messbare Lebensfunktionen eines Menschen, die Auskunft über lebenswichtige Körperfunktionen (Vitalfunktionen) erteilen. Zu den Vitalzeichen gehören neben der Herztätigkeit, welche mit Blutdruck und Puls kontrolliert wird, die Körpertemperatur, die Atemfrequenz und das Bewusstsein. Weitere Vitalzeichen, welche wir in einer Notfallsituation messen können, sind: Blutzucker, Sauerstoffsättigung und auch die Augenreaktion. Alle diese Anzeichen geben Hinweise über die aktuelle Situation des Patienten. Einerseits können wir mit diesen Werten den Rettungskräften einen Überblick geben, andererseits haben wir etwas zu tun, wenn wir auf die Rettung warten. Das gibt uns die Möglichkeit, mit dem Patienten zu sprechen. Auch wenn der Patient bewusstlos ist, geben uns diese Werte Auskunft über das aktuelle Befinden. Im Samariterverein haben wird die Möglichkeit, alle diese Vitalzeichen zu messen und auf dem Patientenprotokoll einzutragen.

>> Mehr Infos über Vitalzeichen (PDF)

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Copy This Password *

* Type Or Paste Password Here *