Samariterpreis

Der Samariterpreis 2014, geschaffen vom bekannten Berner Eisenplastiker Housi Knecht, Rubigen BE.
Der Samariterpreis 2014, geschaffen vom bekannten Berner Eisenplastiker Housi Knecht, Rubigen BE.

Helfen ist keine Altersfrage! Dank dem Engagement vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer wird der Samaritergedanke jeden Tag gelebt. Dafür danken wir Ihnen herzlich! Mit dem Samariterpreis zeichnen wir Organisationen, Projekte und Privatpersonen für aussergewöhnliche Leistungen aus.

Der Samariterpreis wird seit 2006 verliehen. Auf dieser Seite finden Sie die bisherigen Preisträger. Dank Ihrer Mithilfe können wir diese Ehrung auch in Zukunft durchführen.

Merci für Ihren grossen Einsatz zugunsten der Samariter! Ihre Berner Samariter.

*****

Die bisherigen Preisträger:

Samariterpreis 2017, verliehen im Yehudi Menuhin Forum in Bern

Thomas W. G. Schmidt –  für das uneigennützige und vorbildliche Verhalten anlässlich eines tragischen Helikopterabsturzes auf dem Gotthard. Er hat mutig und unerschrocken sein eigenes Leben für das Wohlehrgehen Dritter riskiert.

Xaver Meier – für das jahrelange und vorbildliche Engagement, welches er seit über 68 Jahren als Samariter ehrenamtlich beweist. Der Preis soll zugleich eine Ermunterung sein, dass diese jahrelange Tätigkeit für viele junge Leute ein Vorbild sein möge und er selber noch lange so weitermachen kann.

Zirkusschule Bern – für die Tätigkeit der Zirkusschule Bern, welche für jugendliche Kinder und auch für Erwachsene im Raum Bern ein spannendes und lehrreiches Angebot geschaffen hat. Der Preis soll die Zirkusschule und ihre ehrenamtlichen Initiantinnen und Initianten ermutigen, unermüdlich und mit Spass und Elan im Einsatz zu bleiben!

Stiftung Christliche Ostmission – Anerkennung für die 44jährige Tätigkeit der Stiftung Christliche Ostmission in Worb und für ihre Unterstützung an Ärmste in Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion mit Kleidern, Lebensmitteln und Betreuung. Unzählige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus verschiedenen evangelischen Kirchen beweisen die nachhaltige Unterstützung durch Hilfe zur Selbsthilfe.

*****

Samariterpreis 2016, verliehen im Yehudi Menuhin Forum in Bern

«Heart for Children» – die christliche Organisation baut im Osten Ugandas ein Zuhause und eine Schule für Kinder auf.

«Bär + Leu» – der gemeinnützige Verein macht sich in der Westukraine für notleidende Menschen stark.

«Chor der Nationen» – der gemischte Chor mit Sängerinnen und Sängern aus vielen Nationen.  Der Chor singt sowohl in der Landesprache (Deutsch) als auch in den vielen verschiedenen Sprachen der Herkunftsländer seiner Mitglieder.

Der Samariter-Spezialpreis ging an Rosmarie Blatter aus Bern, die sich seit 1991 für Mitmenschen einsetzt.

>> Reportage über die 11. Samariterpreis-Verleihung

*****

Samariterpreis 2015, verliehen im Yehudi Menuhin Forum in Bern

Stiftung Diaconis, Bern – Die Stiftung Diaconis ist im Bereich von Alterswohnen, Pflege, Palliative Care sowie beruflicher und sozialer Integration tätig. Der Preis soll alle Mitarbeitenden in der Begleitung von Menschen ermutigen, die vor über 170 Jahren als Diakonissenhaus gestartete Tätigkeit mit Herzblut so weiterzuführen. Die Herausforderungen in der heutigen Spitallandschaft zu bewältigen erfordert Einsatz und Planung.

Stiftung AK15, Biel/Bienne – Die Stiftung AK15 für Integration in Arbeitswelt und Gesellschaft erhielt den Preis als Ermunterung sein, dass diese jahrelange Tätigkeit für viele junge Leute ein Vorbild sein möge und sie es schaffen viele Leute mit psychischen Problemen in den 1. Arbeitsmarkt wieder einzugliedern. Die Stiftung überzeugt durch immer neue gute Alltagsideen!

HIOB International, Steffisburg – Die jahrelange Tätigkeit von HIOB im Betrieb vom Betrieb von Brockenstuben sowie der Lancierung von Hilfsprojekten und Recycling mit dem Ziel, Menschen in Not zu helfen, ist preiswürdig. Der Preis soll HIOB International und deren Mitarbeitenden ermutigen, unermüdlich für die gute Sache im Einsatz zu bleiben und das Ziel zu erreichen, in jedem Kanton der Schweiz tätig zu sein. Der Einmannbetrieb hat sich zu einem Millionenunternehmen entwickelt. Die Berner Samariter wünschen HIOB International für die Zukunft viel Erfolg und viele brauch- und verwertbare Waren für ihre Brockenstuben!

>> Communiqué und Fotos der Samariter-Preisverleihung 2015

*****

Samariterpreis 2014, verliehen in der Musikschule Konservatorium Bern

1. Preis: Marlies Pfander – Sie leitete als Direktorin das Regionalgefängnis Bern und war die erste Frau in diesem Amt. Ihre Arbeit machte sie dabei mit viel Herzblut, Gefühl und Respekt gegenüber Mitarbeitern wie auch gegenüber den Insassen des Gefängnisses.

2. Preis: Julia Hauser – Die unermüdliche Helferin setzt sich trotz ihrem hohen Alter für ältere Mitmenschen ein. Dass sie dabei auf einen Rollstuhl angewiesen ist, macht ihr Engagement noch bemerkenswerter.

3. Preis: Kinderzirkus Bombonelli – Dank dem Zirkus Bombonelli können seit 1980 jedes Jahr Kinder Zirkusluft schnuppern. Während den Sommerferien bietet Bombonelli ein dreiwöchiges Lager an, in dem ein Programm erarbeitet und anschliessend im Monbijoupark in Bern aufgeführt wird.
– Homepage: http://einsteinia.com/bombonelli/

3. Preis: Mischa Schori / HELP-Samariterjugend – Mischa Schori gehört zu den Gründern der «HELP Bern», der Samariterjugend, welche Kinder und Jugendliche für das Samariterwesen begeistert. HELP steht dabei nicht nur für «Hilfe», sondern steht für Helfen-Erleben-Lernen-Plausch. Mischa Schori ist beruflich dipl. Rettungssanitäter HF und Rega-Pilot.
– Homepage: http://help-bern.ch

*****

Samariterpreis 2013, verliehen im Stadttheater Bern

1. Preis: GEWA Stiftung, Zollikofen — Die GEWA Stiftung für berufliche Integration ist ein sozialwirtschaftliches Unternehmen mit dem Ziel, Menschen, die aus psychischen Gründen besonders herausgefordert sind, beruflich zu integrieren.

2. Preis: Stiftung Bernaville, Schwarzenburg — Die Stiftung Bernaville in Schwarzenburg bietet jugendlichen und erwachsenen Menschen mit einer kognitiven Behinderung Wohn- und Arbeitsplätze in einem geschützten Umfeld – und das schon seit fast 40 Jahren.

3. Preis: Pico Bollo, Bern — Das Pico Bollo bietet ein breites Angebot von Dekoartikeln fürs Zuhause an. Im Pico Bollo werden Kundinnen und Kunden von Stellensuchenden beraten und bedient. Die Frauen und Männer absolvieren ein Arbeitsintegrationsprogramm, mit dem Ziel, wieder im Arbeitsmarkt Fuss zu fassen.

*****

Samariterpreis 2012, verliehen im Stadttheater Bern

1. Preis: Fragile, Bern — Die Vereinigung Fragile setzt sich ein für Menschen mit einer Hirnverletzung und deren Angehörigen.

2. Preis: Frau Dr. h.c. Marthe Gosteli, Worblaufen — Frauenrechtlerin und Gründerin der Gosteli-Stiftung. Diese betreut das Archivmaterial der meisten Frauenverbände sowie die Nachlässe wichtiger Frauen der Zeitgeschichte. Das Archiv kann als historisches Gedächtnis der Schweizer Frauenbewegung bezeichnet werden.

3. Preis: Gump- und Drahtesel, Recycling-Werkstatt, Bern — Der Gump- & Drahtesel in Bern-Liebefeld integriert als buntes und soziales Unternehmen erfolgreich Menschen in den Arbeitsmarkt. Weitere Arbeits-, Bildungs- und Coaching-Angebote richten sich an IV-Versicherte sowie an Klientinnen und Klienten von Sozialdiensten und Hilfswerken.

*****

Samariterpreis 2011, verliehen im Stadttheater Bern

1. Preis: «Pfadfinder trotz Allem» — Mädchen und Knaben werden nicht getrennt, körperlich und geistig Behinderte mit sehr unterschiedlichen Krankheitsbildern sind gleichermassen Teil einer einzigen Pfadigruppe. So unbeschwert der Umgang mit der Behinderung bei den PTA sein soll, so unkompliziert sind ihre Strukturen.

2. Preis: Kinderhilfswerk Kuzivana — Das spesenfrei geführte, kleine Hilfswerk kümmert sich im afrikanischen Land Zimbabwe um Kinder in Not. Der Name bedeutet «sich kennen, voneinander wissen».

3. Preis: Werner Christen, Bern — Der Bümplizer ist ein unermüdlicher und engagierter Materialverwalter und wertvoller Helfer der Berner Samariter.

*****

Samariterpreis 2010, verliehen im Stadttheater Bern

Sonderpreis für Thomas Fuchs — Ausgezeichnet für über 20 Jahre Präsidentschaft der Berner Samariter und als Gross- und Nationalrat Initiant des Projektes „1. Hilfeausbildung an Schulen und Bereitstellung eines Erstversorgernetzes bei Herz-Lungen-Notfällen im ganzen Kanton Bern sowie Gründer des Samariterpreises.

1. Preis: Lilly Vogel, Bern — Ausgezeichnet als 93-jährige Leiterin des Freundeskreises Senegal und damit unermüdliche Schafferin und Initiantin einer Augenklinik in Senegal. Lilly Vogel ist leider 2012 im Alter von 95 Jahren verstorben.

2. Preis: «Ring i dr Chetti » — Die Organisation wurde vor über 40 Jahren vom heute 74-jährigen Paul Zürcher gegründet und ist eine Organisation für Alleinstehende.

3. Preis: Procap Bern — Procap ist mit rund 3’000 Mitgliedern die grösste Organisation von und für Menschen mit Handicap im Kanton Bern und Deutschfreiburg und Organisatorin des Lichtermeers.

*****

Samariterpreis 2009, verliehen im Stadttheater Bern

1. Preis: EasyCab GmbH Behindertentransport, Bern — Neu gegründete Firma im Jahre 2006 mit Sitz in der Bundesstadt. Die junge Firma will mit ihrem motivierten Team den Weg zum Alltagsleben so leicht wie möglich machen, flexibel und zuverlässig auf Fahrwünsche eingehen und den Weg zu Freizeitaktivitäten erleichtern.

2. Preis: BETAX — Mobilität für Behinderte, spezialisiert auf Rollstuhl- und Liegetransporte. BETAX ist eine anerkannte, gemeinnützige Institution, die den Transport behinderter Personen bezweckt, welche die öffentlichen Verkehrsmittel nicht ohne fremde Hilfe benützen können.

3. Preis: Rotkreuz-Fahrdienst — Fahrdienst des Schweizerischen Roten Kreuzes in Bern. Anderen Menschen Zeit und Mobilität schenken: Freiwillige Fahrerinnen und Fahrer begleiten Menschen, welche auf Hilfe angewiesen sind zum Arzt, ins Spital, zur Therapie oder zum Kuraufenthalt und entlasten damit Angehörige. Rund 7’000 freiwillige Helferinnen und Helfer legen jährlich über 10 Millionen Kilometer zurück – dies entspricht einer Strecke 250x um die Erde!

*****

Samariterpreis 2008, verliehen im Stadttheater Bern

1. Preis: Hermann und Rosmarie Hohermuth-Wiedmer, Gümligen — Seit Jahrzehnten aktiv im Sanitätsdienst unter anderem bald 50 Jahre lang engagiert beim Schweizerischen Zwei-Tage-Marsch.

2. Preis: Irene Aeberhard, Kirchlindach — Seit 1979 wieder in der Schweiz. Präsidentin Berner Vereinigung zur Begleitung Schwerkranker, Rotkreuzfahrerin, Spitex, Instruktorin Zivilschutz, Betreuung von Nachbarn bis zum Tod.

3. Preis: Bethli Wirth, Bern — Ausgezeichnet für 40 Jahre Präsidentschaft des Samaritervereins Bümpliz (der grösste Samariterverein in Bern mit rund 100 Aktivmitgliedern).

3. Preis: Trudi Zehntner-Marty, Bern — Langjährige Präsidentin des SamaritervereinsNordquartier mit jährlich Tausenden von Einsatzstunden an Festen und Sportanlässen im Wankdorf.

3. Preis: Willy Soncini-Vuilliomenet — Jahrelanger Präsident der Samaritervereinigung bis ins hohe Alter von 71 Jahren. Leider 2012 im Alter von 94 Jahren verstorben und bis kurz vor seinem Tod noch aktiv im Vereinsleben tätig gewesen.

*****

Samariterpreis 2007, verliehen im Zirkus Harlekin

1. Preis: Die Steelband «normal extrem – extrem normal» — Steelbandunterricht von behinderten Menschen aus Bern unter Leitung von Carola Bestgen.

2. Preis: Verein BlindSpot — Sinn und Zweck des Vereins ist, eine Plattform zu schaffen zur gemeinsamen Arbeit an Projekten für und mit Menschen mit einer Sehbehinderung oder Blindheit. Der Verein BlindSpot möchte wenn immer möglich integrativ arbeiten, d.h. es sollen Menschen mit einer normalen Sehkraft mit einbezogen werden.

3. Preis: Selbsthilfe-Zentrum Bern — Berät Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen und vermittelt Kontaktadressen. Begleitet Gruppen, stellt Gruppenräume zur Verfügung. Hat bereits 500 Selbsthilfegruppen zu 200 verschiedenen Themen gegründet.

*****

Samariterpreis 2006, verliehen im Tierpark Dählhölzli

1. Preis: Projekt «Däts it» — Schülerinnen und Schüler unterrichten Kameraden für ein Leben ohne süchtiges Verhalten und ohne Suchtstoffe.

2. Preis: ZAPP — Das Zentrum für ambulante Palliativpflege Bern leistet einen wesentlichen Beitrag zur psychosozialen und emotionalen Entlastung von Patientinnen und Patienten, Angehörigen und betreuenden Berufsgruppen. Es trägt zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen bei. Das Angebot gilt für die Angehörigen auch in der Zeit der Trauer.

3. Preis: City Notfall Bern — Notfallklinik in Bern, Walk-in-Klinik für medizinisch dringliche Konsultationen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Copy This Password *

* Type Or Paste Password Here *